Hamburg (ots) –

Quelle: (ots/DIE ZEIT)

Der FDP-Politiker und Strafverteidiger Wolfgang Kubicki hält sein
eigenes Gewaltpotenzial für gering: „Denn einen Teil meiner
Aggressionen kann ich dank meiner Tätigkeit als Politiker und
Rechtsanwalt ganz legal ausleben“, so der 66-jährige
Bundestagsabgeordnete in der neuen Ausgabe des Kriminalmagazins ZEIT
VERBRECHEN. Manchmal treffe er jedoch auf Menschen, mit denen er es
kaum aushalte, in einem Raum zu sein, da sie ihn aggressiv machten:
„Anton Hofreiter von den Grünen. Er könnte mich zu Dingen verleiten,
die ich eigentlich nicht will: ihm eine knallen zum Beispiel“, so
Kubicki. Diesen Drang habe er zuletzt während der
Sondierungsgespräche mit der Union und Bündnis 90/Die Grünen gespürt.

Fasziniert sei er von Straftätern, die in ihren Verbrechen eine
„intellektuelle Leistung“ zeigen. „Gewöhnliche Tötungsdelikte sind
nicht interessant, aber alles, was schlau gemacht ist“, erklärt
Kubicki im Interview. „Neulich las ich, dass ein junger Mann einer
Sparkasse unechtes Gold untergejubelt hat. Und die Bank wollte sogar
noch weitere Lieferungen von ihm. Da muss ich sagen: Junge,
eigentlich hast du keine Strafe verdient, sondern man sollte dich
anheuern.“ Auch der Diebstahl der Goldmünze aus dem Bode-Museum oder
des Gemäldes der „Mona Lisa“ aus dem Pariser Louvre hätten ihm
imponiert.

Die zweite Ausgabe von ZEIT VERBRECHEN, des Kriminalmagazins des
ZEIT Verlags, ist ab dem 20. November im Handel und unter
https://shop.zeit.de/sortiment/die-zeit-magazine/zeit-verbrechen/
erhältlich. Der Copypreis liegt bei 5,95 Euro.

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