Köln / Greatworth (GB) (ots) –

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– Stefan Mücke aus Berlin und Olivier Pla wollen im Ford GT mit
der Startnummer 66 ihre Titelambitionen durch ein starkes
Ergebnis untermauern

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– Andy Priaulx und Harry Tincknell im Ford GT mit der Nummer 67
brennen nach glücklosem Saisonauftakt auf erfolgreiche
Aufholjagd

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– Teambasis des WEC-Rennstalls von Ford Chip Ganassi Racing in
Greatworth Park in unmittelbarer Nähe des „Home of British Motor
Racing“

– Die 6 Stunden von Silverstone starten am Sonntag, den 19.
August, um 13 Uhr deutscher Zeit

Knapp zwei Monate nach den 24 Stunden von Le Mans geht die FIA
Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC in die dritte von acht Runden
ihrer bis Juni 2019 dauernden „Super-Saison“. Die WEC-Mannschaft von
Ford Chip Ganassi Racing hat sich akribisch auf die Fortsetzung des
Titelkampfs in der LM GTE Pro-Kategorie vorbereitet und freut sich
auf das Heimpiel. Der Silverstone Circuit, Schauplatz des
Sechsstundenrennens am kommenden Sonntag, liegt nur wenige Kilometer
von der Teambasis Greatworth Park entfernt.

Die packenden Duelle und das extrem ausgeglichene Feld in der GTE
Pro-Klasse rissen die Fans bei den ersten beiden Saisonläufen von den
Sitzen. Nicht weniger eng dürfte es zwischen den Topautos der
GT-Kategorie in Silverstone zugehen. „Der Wettbewerb in der GTE Pro
ist extrem hart – das haben die Rennen in Spa und Le Mans deutlich
gezeigt“, erklärt Teamchef George Howard-Chappell. „Die Hersteller
mit neu entwickelten Autos haben noch Luft nach oben und wir alle
wissen, wie schnell Porsche und Ferrari sind. Etwa einen Monat vor
dem Rennen konnten wir zusammen mit zwei anderen Marken in
Silverstone testen. So haben zumindest drei Teams eine Vorstellung
davon, was uns angesichts der neuen Asphaltdecke erwartet. Am
liebsten würden wir die Siegesserie unserer Kollegen in der
US-amerikanischen IMSA-Serie kopieren, aber wir wollen nicht
übermütig werden. Fest steht, dass wir Vollgas geben. Ich denke, das
Streckenlayout kommt dem Ford GT entgegen.“

Beim ersten Saisonhöhepunkt, dem 24-Stunden-Klassiker in Le Mans,
erwies sich der Ford GT mit der Startnummer 66 – gelenkt von Stefan
Mücke (D), Olivier Pla (F) und Billy Johnson (USA) – als schnellstes
WEC-Fahrzeug der Marke. Die Punkteausbeute für Platz sechs sowie der
Sieg beim Saisonauftakt in Spa hievte das Trio auf Rang zwei der
Fahrerwertung. Da beide Ford GT nun bis auf Weiteres wieder mit einer
Zwei-Mann-Crew antreten, gelten die WEC-Stammpiloten Mücke und Pla
als Titelanwärter. Sie liegen aktuell bloß acht Zähler hinter den
Führenden.

„Es war wichtig, aus Le Mans so viele Punkte wie möglich
mitzunehmen“, betont Stefan Mücke. „Wir trafen auf richtig starke
Gegner. Ich bin jedenfalls glücklich, dass wir auf Gesamtrang zwei
liegen und noch alle Möglichkeiten haben. Unser Ziel ist der
WM-Titel, deshalb müssen wir weiter maximal punkten – ein Sieg in
Silverstone wäre natürlich besonders willkommen, da es sich um das
Heimspiel des Teams handelt“, so der Berliner weiter. „Bislang fand
das britische Rennen immer zum Saisonauftakt statt. Jetzt mal im
Sommer hier zu fahren, finde ich interessant. Wir haben vor einigen
Wochen auf dem neuen Asphalt getestet und dabei festgestellt: Was
immer du über die Strecke wusstest, kannst du vergessen. Es gibt viel
mehr Grip, was wir Fahrer natürlich gut finden. Andererseits ist die
Oberfläche sehr aggressiv – es wird also stark darauf ankommen, klug
mit den Reifen zu haushalten, wenn du an diesem Rennwochenende etwas
erreichen willst.“

Andy Priaulx (GB), Harry Tincknell (GB) und Tony Kanaan (BRA)
kamen in Le Mans auf einem hart erkämpften vierten Rang ins Ziel,
wurden aber wegen einer Überschreitung bei den Lenkzeiten später
zurückgestuft. Umso entschlossener geht das britische Duo
Priaulx/Tincknell – das 2017 in Silverstone siegte – vor eigenem
Publikum ans Werk. „Den Hattrick vom vorigen Jahr mit Pole Position,
schnellster Rennrunde und Sieg zu wiederholen, wäre perfekt“,
schwärmt Tincknell. „Unser Start in die Saison verlief alles andere
als wunschgemäß. In Spa waren wir bis zum Unfall schnell unterwegs
und auch in Le Mans fuhren wir ein starkes Rennen. Wir kämpften um
jeden Meter, es gab bis auf einen zu kurzen Tankstopp keinerlei
Probleme, doch nach dem Rennen kassierten wir diese Strafe. In der
Gesamtwertung liegen wir deshalb ganz schön weit zurück. Für uns
zählen nur noch Siege. Hoffentlich gelingt uns in Silverstone der
erste davon. Unser Test verlief jedenfalls sehr gut. Wegen der
Kombination von aggressivem Asphalt und dem Highspeed-Layout von
Silverstone wird es in diesem Rennen um die Lebensdauer der Reifen
gehen. Bei bloß vier Sätzen für sechs Rennstunden müssen wir sehr
sorgsam mit den Pneus umgehen. Die gute aerodynamische Effizienz des
Ford GT kommt uns auf jeden Fall zugute. Hoffentlich gibt uns die
Unterstützung der Fans den nötigen Rückenwind für einen weiteren
Heimsieg.“

Der dritte Saisonlauf der WEC findet am Sonntag, den 19. August,
statt. Der fliegende Start zu den 6 Stunden von Silverstone wird um
13 Uhr deutscher Zeit freigegeben.

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutsches Automobilunternehmen mit
Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln und
Saarlouis mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der
Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 wurden mehr als 40 Millionen
Fahrzeuge produziert. Für weitere Informationen zu den Produkten von
Ford besuchen Sie bitte www.ford.de

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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/6955/4032740