Köln (ots) –

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– Sébastien Ogier und Daniel Elena kämpften um die Spitze, bis sie
ein Reifenschaden zurückwarf – Platz vier und Gewinn der Power
Stage retten wertvolle WM-Punkte
– Auch Elfyn Evans/Daniel Barritt unterstrichen ihr
Podest-Potenzial – bei einem harmlosen Ausrutscher trafen sie
einen Betonblock und zerstörten die Radaufhängung
– Teemu Suninen/Mikko Markkula glänzen beim ihrer ersten
Asphalt-Rallye in einem World Rally Car als Fünfte im Ford
Fiesta WRC

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

Mit sehr starken Zeiten auf den Wertungsprüfungen (WP) der ADAC
Rallye Deutschland unterstrichen die Ford Fiesta WRC des M-Sport Ford
World Rally Teams, dass sie auch bei der deutschen WM-Runde das
Potenzial für Podestplätze besaßen. Doch es sollte nicht sein:
Weltmeister Sébastien Ogier erlitt ausgerechnet auf der mehr als 38
Kilometer langen WP 13 „Panzerplatte 2“ einen Reifenschaden, der ihn
jede Chance auf den Sieg kostete. Anschließend gewannen Ogier und
Beifahrer Julien Ingrassia drei der verbleibenden fünf WP, darunter
die Power Stage, die ihnen wichtige Bonuspunkte für die Gesamtwertung
einbrachte. Mit diesen Zählern und Endposition vier bleiben sie
WM-Gesamtzweite behalten den WM-Titel fest im Visier.

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Der Waliser Elfyn Evans und Copilot Daniel Barritt lagen im Ford
Fiesta WRC trotz des Nachteils einer relativ späten Startposition
voll auf Podestkurs. Doch dann kam sie ein kleiner Fehler teuer zu
stehen: Beim ersten Durchgang der WP „Römerstraße“ (WP11) rutschen
sie auf Schotter leicht von der Strecke. An sich keine große
Angelegenheit – nur trafen die glücklosen Briten bei ihrem Ausflug
einen in der Botanik versteckten Betonblock, der die Radaufhängung
ihres Turbo-Allradlers beschädigte.

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

Eine ausgesprochen eindrucksvolle Vorstellung lieferte der Finne
Teemu Suninen im dritten Ford Fiesta WRC von M-Sport ab: Bei seiner
ersten Asphalt-Rallye in einem Word Rally Car erzielte er einen
exzellenten fünften Platz.

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

„Dieses Rallye-Wochenende lief ziemlich unglücklich für uns“,
räumt M-Sport-Teamchef Malcolm Wilson ein. „Unsere Performance
versprach deutlich bessere Ergebnisse, aber hier in Deutschland
fehlte uns einfach das Glück. Doch die Saison ist noch längst nicht
vorbei – es gibt noch vier WM-Läufe, in denen alles passieren kann.
Ich gebe zu: Ott Tänak zu besiegen, wäre schwierig geworden, doch
Sébastien Ogier setzte ihn konstant unter Druck und kämpfte um den
Sieg. Der Reifenschaden brachte ihn und Julien Ingrassia um wertvolle
Punkte, mit denen sie den Rückstand in der Gesamtwertung beträchtlich
verkürzt hätten. Aber durch den Sieg in der Power Stage betrieben sie
maximale Schadensbegrenzung und bewiesen, dass wir alle Zutaten für
den Erfolg an Bord haben“, so der Teamchef weiter.

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„Für Elfyn Evans lief es noch unglücklicher. Er verließ die
Strecke an derselben Stelle wie Craig Breen – ein Zwischenfall, über
den wir üblicherweise gar nicht reden würden. Aber für Elfyn
bedeutete er das Ende seiner Podiumsambitionen“, fasst Malcolm Wilson
zusammen. „Teemu Suninen wiederum fuhr eine absolut fantastische
Rallye. Er hat bei seinem ersten Asphalt-Auftritt in einem World
Rally Car alle Erwartungen weit übertroffen. Er lernt unheimlich
schnell. Du kannst förmlich zusehen, wie viel er im Lauf der Rallye
abspeichert und umsetzt. Seine großartige Leistung deutet darauf hin,
dass er das Potenzial besitzt, auf Asphalt genauso zu brillieren wie
auf Schotter.“

Sébastien Ogier / Julien Ingrassia (Ford Fiesta WRC, Startnummer
1): Platz: 4. WM-Rang: 2 Der Reifenschaden, den sich Sébastien Ogier
und Julien Ingrassia ausgerechnet auf der für die Deutschland-Rallye
ikonischen WP „Panzerplatte“ am Samstag einfingen, kam die
französische Crew teuer zu stehen. Der unvermeidliche Radwechsel
kostete mehr als anderthalb Minuten und warf die fünfmaligen
Weltmeister auf Position sieben zurück. Am Sonntag kämpften sich
Ogier/Ingrassia noch auf Rang vier vor und eroberten immens wichtige
WM-Zähler in der Power Stage. Unterm Strich büßten sie auf ihre in
der Fahrerwertung führenden WM-Rivalen zwei Punkte ein, bewiesen
aber, was möglich gewesen wäre.

„Wir hatten mehr verdient, deshalb kann ich nicht behaupten, dass
ich mit diesem Resultat besonders glücklich wäre“, erklärte Sébastien
Ogier. Aber auch das gehört zum Rallyefahren und wir müssen es
akzeptieren. Der Gewinn der Power Stage rettete den Tag. Wir müssen
uns jetzt voll auf die nächste Aufgabe konzentrieren.“

Teemu Suninen / Mikko Markkula (Ford Fiesta WRC, Startnummer 3):
Platz 5. WM-Rang: 12 Der junge Finne hat sich bereits einen Ruf als
einer der weltbesten Schotter-Piloten erarbeitet. In Deutschland
bewies der 24-Jährige, dass auch auf Asphalt mit ihm zu rechnen ist.
Bei seinem Asphalt-Debüt in einem World Rally Car lief er auf Rang
fünf ein und verbesserte sich mit jedem Kilometer. Suninen und
Copilot Mikko Markkula schossen sich immer besser auf die festen
Fahrbahnoberflächen ein, leisteten sich keinen Fehler, verfeinerten
ihr Können und besiegten zahlreiche erfahrenere Gegner.

„Die Rallye lief sehr gut für uns. Ich habe meinen Fahrstil massiv
verbessert und ein gutes Set-up für den Fiesta WRC gefunden“,
bilanzierte Teemu Suninen. Vom Start bis ins Ziel der Rallye haben
wir kontinuierliche Fortschritte erzielt. Mir gelangen einige starke
Zeiten. Natürlich konnte ich nicht jede WP gleich gut fahren, aber
ich weiß jetzt, worum es geht. Ich brauche bloß noch mehr Erfahrung.“

Elfyn Evans / Daniel Barritt (Ford Fiesta WRC, Startnummer 2):
Platz 25. WM-Rang: 8 Zahllose harmlose Ausrutscher wie der von Elfyn
Evans und Daniel Barritt bleiben ohne ernste Folgen – doch bei ihrem
Ausritt in WP 11 zerschellten die Podesthoffnungen an einem soliden
Betonklotz. „Unser erster Tag lief sehr positiv. Gemessen daran, dass
wir auf einer ziemlich späten Startposition in die WPs starteten,
machten wir glaube ich einen guten Job“, erklärt Elfyn Evans.
„Samstag lief dann leider alles gegen uns: Wir verloren auf der
ersten Prüfung des Tages, der WP 8, etwas Zeit, leisteten uns auf WP
10 einen Dreher und dann auf WP 11 den Umweg durch das Feld, der uns
aus der Rallye riss. Wir waren mit ganz anderen Zielen hierher
gereist. Jetzt müssen wir es bei der nächsten Gelegenheit besser
machen.“

Pressekontakt:
Hartwig Petersen
Ford-Werke GmbH
+49 (0) 221/90-17513
hpeter10@ford.com

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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/6955/4038379