Köln (ots) –

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– Einzige WM-Rallye im Kalender mit Wertungsprüfungen auf Schotter
und Asphalt

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– Weltmeister Sébastien Ogier und Julien Ingrassia möchten vor dem
finalen Lauf in Australien die Tabellenführung zurückerobern

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– Umbau des Fiesta WRC von Schotter- auf Asphalt-Spezifikation
stellt das Team M-Sport Ford am Freitagabend vor eine große
Aufgabe

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KÖLN, 21. Oktober 2018 – Die Rallye-Weltmeisterschaft geht in die
Schlussphase und blickt einem megaspannenden Finale entgegen: Vor dem
zweitletzten Saisonlauf liegen die Titelverteidiger Sébastien
Ogier/Julien Ingrassia mit ihrem Ford Fiesta WRC, der auf dem in Köln
gebauten Kleinwagen basiert, lediglich sieben Punkte hinter den
Tabellenführern Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul. Dies können die
beiden Franzosen bereits am kommenden Wochenende ändern, denn dann
steht ein WM-Lauf auf dem Programm, der den fünffachen Champions
besonders liegt: Die Rallye Spanien beginnt mit sechs engen, sehr
technischen Schotterprüfungen und endet am Samstag und Sonntag auf
topfebenem Asphalt, der fast schon Rundstrecken-Charakter aufweist.
Mit dieser Besonderheit besitzt sie ein echtes Alleinstellungsmerkmal
im Kalender der Rallye-Königsklasse.

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Für M-Sport Ford ist dieser Wechsel des Untergrunds mit einem
hohen Aufwand verbunden: Während des Freitagabend-Services müssen die
Mechaniker an den drei World Rally Cars von Ogier, Elfyn Evans und
Teemu Suninen innerhalb von nur 75 Minuten das Fahrwerk und die
Bremsen ebenso tauschen wie das Getriebe, das Hinterachsdifferenzial
und die Lenkung – eine Mammutaufgabe, auf die sie sich minutiös
vorbereitet haben. Dabei wurden die rund 380 PS starken Ford Fiesta
WRC zunächst in Asphalt-Spezifikation aufgebaut, bevor das
Schotter-Set-up angepasst wird.

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„Der Kampf um die Fahrweltmeisterschaft könnte kaum enger und
spannender sein – es ist lange her, dass wir so ein spannendes Finale
erlebt haben“, erläutert M-Sport-Teamchef Malcolm Wilson. „Wir als
Team geben Sébastien Ogier und Julien Ingrassia alles was möglich
ist, damit sie auf dem Weg zu ihren sechsten WM-Titeln die beste
Voraussetzung finden. Die beiden konnten die Rallye Spanien in der
Vergangenheit bereits drei Mal gewinnen, darum wissen sie, wie sie
mit dem Wechsel von Schotter- auf Asphaltprüfungen umgehen müssen.
Auch Elfyn Evans und Teemu Suninen kommen mit unseren anderen beiden
Fiesta WRC für Topresultate in Betracht. Elfyn wurde in der
bisherigen Saison nicht eben vom Glück verwöhnt, aber sein Speed ist
unbestritten und ich bin mir sicher, dass er das Jahr mit einem
Höhepunkt abrunden kann. Teemu will zeigen, was er am Steuer des
Fiesta World Rally Cars gelernt hat, denn die Rallye Spanien ist die
letzte in diesem Jahr, die er mit Streckenkenntnissen in Angriff
nehmen kann.“

Sébastien Ogier / Julien Ingrassia (Ford Fiesta WRC, Startnummer
1); WM-Rang: 2; Rallye-Spanien-Starts: 10. Bestes Ergebnis: Platz 1
(2013, 2014 und 2016)

Nach ihrem Sieg in Wales peilen die amtierenden Weltmeister für
die Rallye Spanien ein weiteres Topresultat an, um sich für die
Titelverteidigung – es wäre ihre fünfte in Folge – in eine
bestmögliche Position zu bringen. Den WM-Lauf rund um das
Rallye-Zentrum in Salou konnten sie bereits dreimal gewinnen.

„Durch den Erfolg bei der Rallye Großbritannien haben wir den
Rückstand in der WM-Tabelle auf nur noch sieben Punkte verkürzt,
darum reisen wir bestens gelaunt nach Katalunien“, so Ogier. „Zwei
Läufe stehen noch aus und das Rennen um den Titel ist wieder völlig
offen. Wenn wir ihn erfolgreich verteidigen wollen, brauchen wir ein
weiteres Spitzenergebnis. Der Wettbewerb macht wirklich großen Spaß.
Ich freue mich auf die Rallye Spanien, zumal wir dort von den
Zuschauern immer besonders gute Unterstützung bekommen. Mit ihren
unterschiedlichen Untergründen ist sie einzigartig im WM-Kalender. Du
musst dich schnell auf die wechselnden Bedingungen einstellen. Wir
werden alles geben, um das bestmögliche Resultat einzufahren.“

Elfyn Evans / Daniel Barritt (Ford Fiesta WRC, Startnummer 2);
WM-Rang: 11; Rallye-Spanien-Starts: 5. Bestes Ergebnis: Platz 7
(2017)

Der walisische Ford Fiesta WRC-Pilot und sein britischer Beifahrer
sind auch in diesem Jahr schnell unterweges, leider aber oftmals
glücklos. Elfyn Evans und Daniel Barritt wollen dies am kommenden
Wochenende unbedingt ändern und vor dem Ende der Saison noch ein paar
Glanzpunkte setzen.

„Wir haben uns unbedingt ein gutes Resultat zum Ziel gesetzt –
irgendwann muss unsere Pechsträhne ja einmal zu Ende gehen“, zeigt
sich Evans kämpferisch. „Die Rallye Spanien ist die einzige
Veranstaltung im WM-Kalender, die auf Schotter und auf Asphalt
ausgetragen wird, das macht sie einzigartig. Los geht es auf losem
Untergrund, bevor das Auto in Asphalt-Abstimmung mit tieferem
Schwerpunkt und strafferem Fahrwerk für die katalanischen Bergstraßen
neu abgestimmt wird. Darum ist diese Rallye auch aus strategischer
Sicht so anspruchsvoll. Wir wollen am Freitag auf Schotter
attackieren und dann sehen, wo wir am Samstag für die
Asphalt-Prüfungen stehen – auf denen wir an manchen Stellen fast so
schnell fahren können, als wäre es eine Rennstrecke.“

Teemu Suninen / Mikko Markkula (Ford Fiesta WRC, Startnummer 3);
WM-Rang: 10; Rallye-Spanien-Starts: 3. Bestes Ergebnis: Platz 8
(2017)

Der junge Finne und sein erfahrener Beifahrer reisen als
Titelverteidiger nach Spanien: Gemeinsam haben sie bei der 2017er
Ausgabe mit einem Ford Fiesta R5 die WRC2-Klasse gewonnen. Nun nehmen
sie die gemischten Prüfungen erstmals mit dem deutlich
leistungsstärkeren und schnelleren World Rally Car auf Basis des in
Köln-Niehl gefertigten Erfolgsmodells in Angriff.

„Seit meinem Debüt in der Rallye-Weltmeisterschaft 2015 habe ich
jede Rallye Spanien bestritten, ich mag diese Veranstaltung sehr und
freue mich darauf, dort erstmals mit einem WRC an den Start gehen zu
können“, bestätigt der 24-Jährige. „Wir haben vergangene Woche in der
Region getestet, das Auto fühlte sich sofort sehr gut an. Das
Asphalt-Set-up ist etwas Besonderes, du kannst so hart ans Limit
gehen, als wärst du auf einem Rundkurs unterwegs. Die
Schotterprüfungen ähneln jenen in Portugal sehr. Bei diesem Event
musst du voll hereinknien, wenn du weit vorne landen willst – und
genau dies haben wir vor.“

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Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an
den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925
haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert. Für
weitere Informationen zu den Produkten von Ford besuchen Sie bitte
www.ford.de

Pressekontakt:
Hartwig Petersen
Ford-Werke GmbH
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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/6955/4093633