Wiesbaden (ots) –

Quelle: (ots/Deutscher Golf Verband (DGV))

Der positive Eindruck der vergangenen Jahre bestätigte sich: 92,4
Prozent der am DGV-Herbstbarometer teilnehmenden Clubs bewerteten
ihre wirtschaftliche Lage als gut oder befriedigend. Bei der vom
Deutschen Golf Verband (DGV) seit zehn Jahren durchgeführten Umfrage
nahm ein Drittel aller DGV-Mitglieder teil. Trotz des Hitzesommers
2018 ergab sich aus den Umfrageergebnissen auch der zweitbeste
Zufriedenheitsindex der vergangenen sechs Jahre (+29,7 Prozent). Laut
Umfrage stiegen bei 37 Prozent der Golfanlagen die Mitgliederzahlen,
bei 38 Prozent blieben sie gleich und 24 Prozent der Befragten
verzeichneten rückläufige Zahlen. Im Vergleich der im
DGV-registrierten Mitgliedschaften gab es 2018 erstmals einen
Rückgang von 0,4 Prozent.

644.943 registrierten Mitgliedschaften 2017 standen 642.240 für
das Jahr 2018 gegenüber, somit sank die Gesamtzahl um 2.703. Verloren
hat dabei insbesondere erneut die Altersgruppe der 41 bis
50-Jährigen. Der organisierte Golfsport notiert damit erstmals
geringere registrierte Mitgliedschaften als im Vorjahr. Für Claus M.
Kobold, Präsident des DGV, ist dies aber nicht beunruhigend. „Die
Zahl der im DGV registrierten Mitgliedschaften ist immer weniger ein
Indikator für die Golfentwicklung insgesamt. Mit dem sich wandelnden
Freizeitverhalten insgesamt differenzieren sich auch die Formen, in
denen jemand dem Golfspiel nachgeht. Vielfach wird Golfspiel nicht
mehr in der klassischen Anbindung an eine Golfanlage ausgeübt, die
wir mit unserer traditionellen Bestandserhebung erfassen.
Untersuchungen haben gezeigt, dass in Deutschland vielmehr bis zu 1,8
Millionen Menschen dem Golfspiel nachgehen.“

Die stärkste Altersgruppe der Golfspieler stellen erneut die über
50-Jährigen, die mit mehr als +8.600 deutlich zugelegt haben. Bei der
Betrachtung der Geschlechterverteilung ist zu beobachten, dass der
Anteil der Golfspielerinnen sich seit Jahren auf einem nahezu
gleichbleibenden, im internationalen Vergleich bemerkenswerten,
Niveau von etwa 36 Prozent bewegt. Ein klares Bild zeigte sich bei
den Golfclubs, die im Rahmen des Herbstbarometers nach ihrer
Einschätzung zur abgelaufenen Saison befragt wurden. 80 Prozent der
Beteiligten äußerten, dass sie zufrieden oder sehr zufrieden waren.
153 Clubs sagten, dass sich ihre Greenfee-Einnahmen auf dem
bisherigen Niveau gezeigt oder sogar verbessert haben.

Mit Blick auf die geografische Verteilung der Mitgliederzahlen im
Vergleich zum Vorjahr fällt auf, dass die Bundesländer im Osten einen
geringfügigen Zuwachs verzeichnen. In den Regionen mit den meisten
registrierten Mitgliedschaften, Nordrhein-Westfalen,
Niedersachsen/Bremen und Bayern wurden dagegen weniger registriert.
Auch die Vereinigung clubfreier Golfspieler notierte einen leichten
Rückgang auf 21.821 Mitgliedschaften.

Bei den Spielmöglichkeiten haben sich die Rahmenbedingungen 2018
nicht geändert. Mit 730 Golfanlagen in Deutschland ist die Zahl zwar
um eins gesunken, dieser statistische Wert ergibt sich aber aus einer
Reihe von organisatorischen Neuordnungen auf deutschen Golfplätzen.

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