Köln (ots) –

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– Gus Greensmith und Beifahrer Elliott Edmondson liefern perfekte
Vorstellung und fahren mit dem Fiesta R5 als Klassensieger auf
Gesamtrang sieben

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– Teemu Suninen/Marko Salminen setzen im Fiesta WRC auf der
abschließenden „Power Stage“ fünftschnellste Zeit und gewinnen
extra WM-Punkt

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– Ausfall für Elfyn Evans/Scott Martin nach Unfall, Rang 20 für
Pontus Tidemand/Ola Floene aufgrund eines beschädigten Fahrwerks

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

KÖLN, 27. Januar 2019 – Gus Greensmith und Beifahrer Elliott
Edmondson haben bei der Rallye Monte Carlo mit ihrem M-Sport Ford
Fiesta R5 die hart umkämpfte RC2-Klasse sowie die erstmals
ausgeschriebene WRC 2-Pro-Kategorie gewonnen. Die beiden Briten
fuhren mit ihrem rund 280 PS starken Turbo-Allradler, der auf dem in
Köln produzierten Kleinwagen basiert, dank einer fehlerfreien
Vorstellung bis auf den siebten Platz der Gesamtwertung vor.

Die drei World Rally Cars, die Vorjahressieger M-Sport Ford an den
Start geschickt hat, erlebten jeweils ein schwieriges Wochenende.
Teemu Suninen/Marko Salminen (SF/SF) erreichten das Ziel in Monaco
nach einem Fahrfehler auf der ersten Wertungsprüfung (WP) noch auf
Gesamtrang elf. Pontus Tidemand/Ola Floene (S/N) handelten sich auf
der ersten Etappe beim „Cutten“ in einer Innenkurve einen gebrochenen
Fahrwerkslenker ein und mussten die letzten beiden WP des Freitags
auslassen. Sie wurden als 20. gewertet. Beide Youngster ließen ihr
Talent und das Potenzial des Ford Fiesta WRC aber immer wieder mit
schnellen Zeiten aufblitzen. Suninen zum Beispiel beendete die WP 7
als Viertschnellster und beendete die abschließende „Power Stage“ auf
Rang fünf noch vor Sébastien Loeb und Jari-Matti Latvala, die sich
einen intensiven Kampf um die vierte Position lieferten. Er wurde
dafür mit einem Extra-WM-Punkt belohnt.

Elfyn Evans/Scott Martin gingen als Sechstplatzierte in den
Samstag, wurden aber direkt auf der ersten Prüfung von einem
beschädigten Hinterreifen eingebremst. Auf der WP 10 erwischte die
Briten dann das vorzeitigte Aus, als sie in einer schnellen
Linkskurve von der Fahrbahn abkamen und ihren schwer beschädigten
Turbo-Allradler abstellen mussten.

„Wir wussten dass der erste WRC 2-Klassensieg von Gus Greensmith
nicht mehr lange auf sich warten lassen würde – aber dass ihm dies
bei einem so anspruchsvollen WM-Lauf wie der ,Monte‘ gelingt,
unterstreicht seine steile Entwicklungskurve“, freut sich
M-Sport-Teamchef Richard Millener. „Dieser Erfolg zeigt auch, dass
der Fiesta R5 – unser erfolgreichstes Rallye-Auto überhaupt – auch in
seinem sechsten Jahr weiterhin für Siege gut ist. Gus wird nun
sicherlich noch öfter die WRC 2 gewinnen wollen. Speziell mit dem
neuen R5-Modell, das im Sommer debütieren wird, sollte ihm dies
gelingen können.“

„Was unsere World Rally Cars betrifft: Das war nicht die Rallye
Monte Carlo, die wir uns gewünscht hatten“, erläutert Millener. „Aber
wir sehen die positiven Aspekte und kommen in Schweden stärker
zurück. Wir haben bewiesen, dass der Ford Fiesta WRC konkurrenzfähig
ist und für uns ein besseres Resultat in Reichweite gelegen hätte –
alle drei Fahrer konnten ihr Potenzial mit schnellen Zeiten
aufzeigen. Elfyn Evans lag auf Kurs zu einem starken Ergebnis, Teemu
Suninen und Pontus Tidemand haben gute Fortschritte gemacht und viel
Erfahrung gesammelt, die bei einem so schwierigen WM-Lauf wie der
Rallye Monte Carlo unverzichtbar ist.“

Gus Greensmith / Elliott Edmondson (Ford Fiesta R5, Startnummer
21); Platz: 7; WM-Rang: 7

„Das ist ganz sicher der beste Tag meines bisherigen Lebens!“,
jubelt der 22-Jährige aus Manchester. „Wir haben hart dafür
gearbeitet, es bis hierher zu schaffen – jetzt fühlt es sich einfach
super an und ich muss so vielen Menschen dafür danken! Die Rallye
lief für uns von Anfang bis Ende nahezu perfekt. Wir haben genau das
gemacht, was nötig war, um zu gewinnen – dazu gehörte auch, uns
manchmal zurückzuhalten.“

Teemu Suninen / Marko Salminen (Ford Fiesta WRC, Startnummer 3);
Platz: 11; WM-Rang: 10

„Ein Jammer, dass wir gleich auf der ersten Prüfung in einen
Graben gerutscht sind – der Rest der Rallye lief für uns richtig
gut“, ärgert sich der 24-Jährige. „Speziell auf den verschneiten
Passagen waren wir recht zügig unterwegs. Wir haben wieder sehr viel
gelernt, und mit zunehmender Erfahrung konnten wir immer schneller
fahren. Entsprechend zufrieden bin ich mit dem WM-Punkt, den wir auf
der ,Power Stage‘ gegen Loeb und Latvala erobert haben, die um Rang
vier kämpften.“

Pontus Tidemand / Ola Floene (Ford Fiesta WRC, Startnummer 7);
Platz 20; WM-Rang: 20

„Der Fiesta WRC lässt sich fantastisch fahren, ich hatte eine
Menge Spaß an diesem Wochenende und konnte eine Menge lernen“,
unterstreicht der 28-Jährige. „Jetzt werden wir in Ruhe analysieren,
warum wir in manchen Passagen richtig schnell waren und in anderen
wiederum nicht so sehr. Sobald es glatt wurde, haben wir einige sehr
konkurrenzfähige Zwischenzeiten gesetzt. Auf trockenem Asphalt
konnten wir den Speed der anderen noch nicht mitgehen, da fehlt mir
offensichtlich noch etwas Übung, um das Potenzial des Autos voll
auszuschöpfen. Aber die vielen Prüfungskilometer der Rallye Monte
Carlo haben uns schon sehr geholfen – wir sehen es als gelungenen
Test vor meinem Heimspiel bei der Rallye Schweden. Dort wollen wir
unsere aufstrebende Formkurve unter Beweis stellen.“

Elfyn Evans / Scott Martin (Ford Fiesta WRC, Startnummer 33):
Ausfall

„Die erste Prüfung am Samstag lief sehr gut, doch dann haben wir
uns unglücklicherweise einen Reifenschaden eingefangen – auf einer
Linie, die alle anderen auch gewählt haben. Wir sind damit weiter
gefahren bis ins Ziel, ohne auf der Strecke zu wechseln. Das war
vermutlich auch die beste Entscheidung,“ betont Evans. „Auf der WP 10
sind wir in einer schnellen Linkskurve, die in den vergangenen Jahren
immer problemlos mit Vollgas ging, vermutlich auf dem sogenannten
schwarzen Eis ausgerutscht. Unser Plan für den Saisonstart sah anders
aus. Wir konzentrieren uns jetzt auf die Rallye Schweden.“

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Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an
den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925
haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert.
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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/6955/4177032