Köln (ots) –

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– Elfyn Evans/Scott Martin wollen nach Platz zwei im Vorjahr
erneut um ein Spitzenresultat kämpfen

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– Teemu Suninen/Marko Salminen fuhren 2018 bei diesem Klassiker
zum ersten Mal auf das Podium der besten Drei

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– Gus Greensmith/Elliott Edmondson fiebern ihrem Debüt am Steuer
eines World Rally Car der neuen Generation entgegen

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

KÖLN, 26. Mai 2019 – Nach zwei Gastspielen in Südamerika innerhalb
von kaum mehr als zwei Wochen eröffnet die Rallye-Weltmeisterschaft
am kommenden Wochenende in Portugal ihre europäische Schottersaison.
M-Sport Ford schickt drei der rund 380 PS starken Fiesta WRC ins
Rennen: Neben den Werksfahrern Elfyn Evans/Scott Martin und Teemu
Suninen/Marko Salminen greift erstmals der junge Brite Gus Greensmith
ins Lenkrad eines modernen World Rally Cars, begleitet von Beifahrer
Elliott Edmondson. Das Team hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Im
Vorjahr gelang sowohl Evans als auch Suninen mit dem Turbo-Allradler,
der auf dem in Köln-Niehl produzierten Kleinwagen basiert, der Sprung
aufs Podium dieses Klassikers. Mit einem viertägigen Test haben sie
sich bereits gezielt auf die speziellen Bedingungen des
portugiesischen WM-Laufs vorbereitet, der mit seinen frenetischen
Fans alljährlich zu den Höhepunkten zählt.

Allerdings haben es auch die 20 Wertungsprüfungen (WP) rund um das
Rallye-Zentrum in Matosinos am nördlichen Rand der Atlantik-Metropole
Porto in sich: Die anspruchsvollen, insgesamt 306,97 Kilometer langen
Schotterpisten zeichnen sich durch eine sandige und staubige
Oberfläche aus, die bei der ersten Schleife insbesondere die frühen
Starter vor besondere Aufgaben stellt. Für die zweite Passage hat
sich ihr Gesicht dann oftmals gewandelt. Dann prägen Spurrillen das
Bild, in denen sich spitze Steine verstecken können, die den Reifen
nach dem Leben trachten. Zur Charakteristik dieses WM-Laufs gehören
auch die vielen Kurven, die „blind“ über Kuppen führen – grenzenloses
Vertrauen in die Ansagen des Copiloten zählt für die Fahrer somit
ebenso zur Grundvoraussetzung wie großartige Fahrzeugbeherrschung und
eine gewisse Portion Mut.

Los geht es bereits am Donnerstagabend mit der Startzeremonie, die
in diesem Jahr im historischen Stadtzentrum von Coimbra stattfindet.
Am Freitag stehen WP auf dem Programm, die in dieser Form seit 2001
nicht mehr gefahren wurden – darunter Klassiker wie die berühmte
„Arganil“ und „Lousa“. Ein besonderes Spektakel bietet am Abend ab
19.03 Uhr wieder die 3,36 Kilometer lange Zuschauerprüfung auf der
Rallycross-Strecke von Lousada. Am Samstag folgen besser bekannte
Pisten rund um die Cabreira-Berge inklusive der 37,6 Kilometer langen
„Amarante“. Der Sonntag schließlich endet mit einem weiteren
Highlight, der „Fafe“-Prüfung als sogenannter Power Stage inklusive
der tausendfach fotografierten Sprungkuppe. Hier ist der Start des
ersten Fahrzeugs für 12.18 Uhr vorgesehen.

„Für unsere Rückkehr nach Europa haben wir uns vorgenommen, wieder
um einen Platz auf dem Podium zu kämpfen“, erläutert M-Sport-Teamchef
Richard Millener. „Unsere Rallyes in Argentinien und Chile liefen
eigentlich gar nicht so schlecht, aber wir hatten uns mehr
vorgenommen – vor allem, wenn wir die starken Resultate zu
Saisonbeginn berücksichtigen. An dieser Frühform wollen wir jetzt
wieder anknüpfen, dafür haben wir in den vergangenen Wochen hart
gearbeitet. Während das Einsatzteam nach dem Stress der beiden
Südamerika-Veranstaltungen ein paar Tage zum Durchschaufen frei
hatte, übernahm die Testabteilung mit viertägigen Versuchsfahrten zur
bestmöglichen Vorbereitung auf die bevorstehende Rallye Portugal. Wir
setzen uns ehrgeizige Ziele. Elfyn Evans und Teemu Suninen standen im
Vorjahr bei diesem Schotter-Event beide auf dem Treppchen. Beide
haben die Erfahrung und das Talent, dies auch in dieser Saison
wiederholen zu können. Wir müssen unsere Möglichkeiten nur nutzen.
Für Gus Greensmith sieht die Ausgangslage anders aus: Er blickt bei
seinem ersten Start in einem World Rally Car der neuen Generation
einem besonderen Moment seiner noch jungen Karriere entgegen. Ich
weiß, wie sehr er diesem Erlebnis entgegenfiebert. Wir freuen uns,
ihn dabei begleiten zu dürfen. Wichtig ist nur, dass er sich nicht zu
sehr unter Erfolgsdruck setzt, denn der Wechsel von einem R5-Auto in
ein WRC ist schwierig.“

Elfyn Evans / Scott Martin (Ford Fiesta WRC, Startnummer 33);
WM-Rang: 5; Rallye- Rallye-Portugal-Starts: 7. Bestes Ergebnis: Platz
2 (2018)

Nach seinem zweiten Rang im Vorjahr will Elfyn Evans auch in
dieser Saison auf dem portugiesischen Schottergeläuf wieder mit einem
Topresultat glänzen. Sieben Mal ist der 30-jährige Waliser bei diesem
WM-Klassiker schon an den Start gegangen – damit bringt er genügend
Erfahrung und auch den entsprechenden Speed mit, um erneut für eine
Überraschung zu sorgen

„Die Rallye Portugal zählt zu den Legenden unseres Sports“, betont
Evans. „Die meisten Fahrer haben eine Menge Erfahrung mit diesem
WM-Lauf, jeder wird für ein Spitzenergebnis hart kämpfen – ebenso wie
wir natürlich. Die portugiesischen Fans bringen enorm viel
Begeisterung mit, vor diesem Publikum gibt jeder sein Bestes. In der
Vergangenheit waren wir bei dieser Schotter-Rallye oft sehr schnell
unterwegs. Das ganze Team hat sich enorm engagiert, damit wir dies
wiederholen können. Unser 1,5-tägiger Test lief sehr gut. Wenn alles
zusammenpasst, sehe ich keinen Grund, warum wir trotz der immens
starken Konkurrenz nicht wieder ganz weit vorne mitspielen sollen.“

Teemu Suninen / Marko Salminen (Ford Fiesta WRC, Startnummer 3);
WM-Rang: 10; Rallye-Portugal-Starts: 4. Bestes Ergebnis: Platz 3
(2018)

Die Erinnerungen von Teemu Suninen an die Rallye Portugal sind
noch frisch und überaus erfreulich: 2018 gelang dem 25-Jährigen bei
diesem Event erstmals der Sprung unter die besten Drei. Daran und
auch an seine starke Form zu Saisonbeginn will der Finne gemeinsam
mit seinem Beifahrer Marko Salminen am kommenden Wochenende natürlich
anknüpfen: Bei der Rallye Schweden hatte Suninen erstmals einen
WM-Lauf angeführt.

„In Portugal bin ich bereits vier Mal gestartet – dies bedeutet,
dass ich nur mit meinem Heimspiel in Finnland besser vertraut bin“,
so das Talent aus Tuusula. „Nach dem Podestergebnis des Vorjahres
wollen wir jetzt natürlich wieder ein Topresultat erzielen. Ich bin
ganz optimistisch, dass uns dies auch gelingen wird. Am Freitag wird
es für uns am schwierigsten, dann stehen eine ganze Reihe neuer
Wertungsprüfungen auf dem Programm, die über harten Untergrund führen
und die Reifen sehr strapazieren. Je nachdem wie stark unsere
Vorderleute den rutschigen Staub von der Strecke gefegt haben, müssen
wir unsere Chance bestmöglich nutzen. Der Konkurrenzkampf ist viel zu
groß, um leichtfertig Zeit liegen zu lassen.“

Gus Greensmith / Elliot Edmondson (Ford Fiesta WRC, Startnummer
44); WM-Rang: 13; Rallye-Portugal-Starts: 0.

Das kommende Wochenende wird der talentierte Brite sicherlich für
lange Zeit nicht mehr vergessen: Dann gibt Gus Greensmith sein Debüt
am Steuer eines World Rally Cars der neuen Generation. Gemeinsam mit
Beifahrer Elliott Edmondson wird er eine ganze Menge lernen müssen.
Dabei sollten beide aber nicht vergessen, diesen besonderen Moment in
ihrer Rallye-Karriere auch zu genießen.

„Die vergangenen zehn Jahre meiner Rallye-Laufbahn habe ich auf
genau diesen Moment hingearbeitet – und jetzt fühle ich mich bereit,
auch diesen Berg zu erklimmen!“, freut sich Greensmith. „Aber es geht
dabei gar nicht so sehr um mich allein. Unheimlich viele Menschen
haben gemeinsam sehr hart daran gearbeitet, mein Debüt in einem
modernen World Rally Car zu ermöglichen. Dafür werde ich mich noch
bei jedem einzelnen bedanken. Aktuell aber konzentriere ich mich nur
auf die bevorstehende Aufgabe. Für uns kommt es darauf an, dieses
Erlebnis zu genießen – viel größere Ziele setze ich mir derzeit gar
nicht. Nur wenigen Fahrern ist es vergönnt, eines dieser
unglaublichen Autos im Wettbewerb bewegen zu dürfen. Egal was
passiert: Ich werde ein Lachen im Gesicht haben. Hinzu kommt, dass
ich Portugal und die Region um Porto sehr liebe und mich dort fast
schon zu Hause fühle. Die Wertungsprüfungen sind fantastisch, aber
ich freue mich auch auf das Land, seine Einwohner und die
portugiesische Leichtigkeit des Lebens.“

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Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an
den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000
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haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert.
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