Monte Carlo (ots) –

Quelle: (ots/Skoda Auto Deutschland GmbH)

– Kalle Rovanperä und Beifahrer Jonne Halttunen stürmten vom
letzten Platz vor und holten im SKODA FABIA R5 wertvolle
Meisterschaftspunkte in der neuen WRC 2 Pro-Kategorie
– Eis und Schnee stellten die 84 teilnehmenden Teams bei der
Rallye Monte Carlo, dem ersten Lauf zu FIA
Rallye-Weltmeisterschaft 2019, auf eine harte Probe
– SKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Kalle und Jonne haben
eine tolle Moral bewiesen. Diese Punkte könnten für sie am
Saisonende besonders wertvoll sein“

Quelle: (ots/Skoda Auto Deutschland GmbH)

Aufgeben war zu keiner Zeit eine Option für Kalle Rovanperä und
Jonne Halttunen beim ersten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft
2019, der Rallye Monte Carlo (24.01. bis 27.01.2019). Nachdem sie
durch einen Ausrutscher in der ersten Prüfung auf den letzten Platz
zurückgefallen waren, kämpften sie sich im SKODA FABIA R5 mit einer
beeindruckenden Aufholjagd auf die elfte Position im Feld der
R5-Fahrzeuge zurück und holten mit Rang 2 in der neu geschaffenen
Kategorie WRC 2 Pro wertvolle Meisterschaftspunkte.

In einer eiskalten Nacht starteten die Teams am Donnerstag vom
Städtchen Gap inmitten der französischen Seealpen in die Rallye Monte
Carlo. Der finnische Youngster Kalle Rovanperä und sein Beifahrer
Jonne Halttunen (SKODA FABIA R5) wurden auf der ersten
Wertungsprüfung buchstäblich kalt erwischt. Sie rutschten auf einer
Eisplatte in einen Graben und kollidierten dort mit dem Auto von
Teemu Suninen, der zuvor genau an dieser Stelle ebenfalls von der
Piste gesegelt war. Kalle und Jonne nahmen bei Dunkelheit auf der
Strecke eine Notreparatur vor und wechselten unter anderem zwei
kaputte Räder. Der Zeitverlust von über zwölf Minuten ließ sie auf
den letzten Platz im Gesamtklassement zurückfallen. Danach mussten
sie noch eine weitere Wertungsprüfung mit dem ramponierten Auto
fahren. Dank der Robustheit des SKODA FABIA R5 erreichten sie den
Service in Gap, wo die Mechaniker ihr Auto wieder auf Vordermann
brachten. „Was für ein Pech, aber das war ganz klar mein Fehler“,
bekannte Kalle Rovanperä.

Aufzugeben war jedoch für die beiden Finnen keinerlei Option und
so starteten sie am Freitagmorgen im gründlich revidierten SKODA
FABIA R5 eine beeindruckende Aufholjagd. Von da an galt es, den FABIA
ins Ziel am Hafen in Monte Carlo zu bringen, um so wertvolle
Meisterschaftspunkte in der neu geschaffenen WRC 2 Pro-Kategorie der
FIA Rallye-Weltmeisterschaft zu sichern. Nachdem die erste
Wertungsprüfung des Freitags wegen eines von den Streckenposten nicht
mehr kontrollierbaren Zuschaueransturms abgesagt werden musste, war
Rovanperä in der fünften Prüfung der Schnellste im Feld der
R5-Fahrzeuge. Das Erfolgsgeheimnis war dabei eine Mischung von
jeweils zwei Spikes- und Slick-Reifen, die über Kreuz an
gegenüberliegenden Ecken des SKODA FABIA R5 montiert waren. „Ich habe
einen guten Rhythmus gefunden, das Auto fühlt sich gut an und ich
komme immer besser in Fahrt“, fasste Rovanperä zusammen.

Die zwei verbleibenden Wertungsprüfungen des Freitags
präsentierten sich mit vorwiegend trockener Straße und Rovanperä
konnte sich weiter im Klassement verbessern. „Heute war ein guter
Tag. Nach dem gestrigen Ausrutscher habe ich es zunächst ein wenig
vorsichtiger angehen lassen. Alles war heute besser, auch die
Hinweise unserer Eisspione haben besser gepasst“, kommentierte Kalle
Rovanperä und setzte in der letzten Prüfung des Tages erneut die
schnellste Zeit im Feld der R5-Fahrzeuge.

Auf der ersten Wertungsprüfung des Samstags hatten Kalle Rovanperä
und Jonne Halttunen erneut Pech. Auf den 29,82 Kilometer von Agnieres
en Devoluy nach Corps, der längsten Prüfung der Rallye, ereilte sie
ein Reifenschaden, den sie auf der Strecke wechseln mussten. Die
nächste Prüfung präsentierte einen unberechenbaren Mix aus Eis,
Schnee und trockenen Passagen. Was Kalle Rovanperä jedoch nicht daran
hinderte, zeitgleich mit dem in der Kategorie führenden Gus
Greensmith die Bestzeit zu fahren, bevor es zum mittäglichen Service
nach Gap zurückging. „Es gab viel mehr Eis als erwartet und am Ende
hatten die Reifen keine Spikes mehr“, kommentierte Rovanperä.

Am Nachmittag stand die Wiederholung der morgendlichen Prüfungen
auf dem Programm. Und Kalle Rovanperä war in bestechender Form, war
erneut Schnellster im Feld der R5-Fahrzeuge und fuhr sogar die
achtschnellste Zeit in der Gesamtwertung.

Auch am Schlusstag der Rallye lieferten Kalle Rovanperä und Jonne
Halttunen eine fehlerfreie Leistung ab und brachten ihren SKODA FABIA
R5 sicher ins Ziel im Hafen von Monte Carlo. SKODA Motorsport Chef
Michal Hrabánek kommentierte: „Kalle und Jonne haben eine tolle Moral
bewiesen. Diese Punkte könnten für sie am Saisonende besonders
wertvoll sein.“

Endergebnis Rallye Monte Carlo (WRC 2/WRC 2 Pro*)

1. Greensmith/Edmondson (GBR/GBR), Ford Fiesta R5, 3:34.20,5
Stunden
2. Bonnato/Boulloud (FRA/FRA), Citroën C3 R5, +51,9 sec.
3. Fourmaux/Jamoul (FRA/FRA), Ford Fiesta R5, +2.58,8 min.
8. Rovanperä/Halttunen (FIN/FIN), SKODA FABIA R5, +13.27,8 min.*

Zwischenwertung WRC 2 Pro (nach einem von 14 Läufen)

1. Gus Greensmith (GBR), Ford, 25 Punkte
2. Kalle Rovanperä (FIN), SKODA, 18 Punkte

*Die WRC 2 Pro ist eine neue Kategorie innerhalb der WRC 2 für
Werksteams und Werksfahrer und wurde bei der Rallye Monte Carlo
erstmals gewertet. Die Hersteller SKODA, Ford und Citroën sind in der
WRC 2 Pro-Meisterschaft eingeschrieben, zwei Teams erreichten das
Ziel in Monte Carlo.

Zahl des Tages: 66

Bei seiner Aufholjagd nach dem Ausrutscher auf der ersten
Wertungsprüfung der Rallye Monte Carlo verbesserte sich das SKODA
Werksteam Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen von der 84. Position im
Gesamtklassement um 66 Plätze auf Endrang 18.

Der Kalender 2019 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2 Pro)

Rallye Monte Carlo, 24.01.-27.01.2019

Rallye Schweden, 14.02.-17.02.2019 Rallye Mexiko,
07.03.-10.03.2019 Rallye Frankreich, 28.03.-31.03.2019 Rallye
Argentinien, 25.04.-28.04.2019 Rallye Chile, 09.05.-12.05.2019 Rallye
Portugal, 30.05.-02.06.2019 Rallye Italien, 13.06.-16.06.2019 Rallye
Finnland, 01.08.-04.08.2019 Rallye Deutschland, 22.08.-25.08.2019
Rallye Türkei, 12.09.-15.09.2019 Rallye Großbritannien,
03.10.-06.10.2019 Rallye Spanien, 24.10.-27.10.2019 Rallye
Australien, 14.11.-17.11.2019

Pressekontakt:
Andreas Leue
Teamleiter Motorsport und Tradition
Telefon: +49 6150-133 126
E-Mail: andreas.leue@skoda-auto.de

Original-Content von: Skoda Auto Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/28249/4177083