Bonn/Berlin (ots) –

Quelle: (ots/Zurich Gruppe Deutschland)

– Um Klimaziele zu erreichen, sollten Verhaltensänderungen durch
marktwirtschaftliche Anreize begünstigt werden

– Verbote oder dirigistische Maßnahmen sind keine Mittel erster Wahl

– Nachhaltige Kapitalanlagen als Katalysator für den Klimaschutz

Zum Ende der UN Klimakonferenz in Katowice betont die Zurich
Gruppe Deutschland die Bedeutung der Schärfung des gesellschaftlichen
Bewusstseins für den Klimaschutz. Dabei hat Zurich den Anspruch als
langfristiger institutioneller Investor und als
Versicherungsunternehmen wichtige Impulse zu setzen und den
Veränderungsprozess durch nachhaltiges Investment voranzutreiben.

„Wir unterstützen die Initiativen der Europäischen Kommission im
Bereich der nachhaltigen Finanzwirtschaft – auch den
veröffentlichten, ehrgeizigen Aktionsplan“, sagt Dr. Carsten
Schildknecht, Vorstandsvorsitzender der Zurich Gruppe Deutschland.
„Zurich begrüßt die Agenda für nachhaltige Finanzierungen und ihr
Ziel, die Finanzintermediäre stärker zu verpflichten und «Environment
Social Governance (ESG)-Betrachtungen» in ihre
Kapitalallokationsentscheidungen einzubeziehen. Wir haben uns
verpflichtet, die Faktoren Umwelt, Gesellschaft und Governance in die
Anlagestrategie zu integrieren und setzen uns selbst anspruchsvolle
unternehmerische Ziele.“

Nachhaltiges Investment als Katalysator für den Klimaschutz

„Es gilt Verhaltensänderungen durch richtig eingesetzte
marktwirtschaftliche Anreize herbeizuführen – Verbote oder
dirigistische Eingriffe wären nicht zielführend. Zudem müssen
öffentliche Mittel stärker in den Dienst der Nachhaltigkeit gestellt
werden. Gleichbedeutend ist die Umschichtung der Mittelverwendung von
Konsum in Richtung Investition“, erklärt Dr. Michael Leinwand, Chief
Investment Officer der Zurich Gruppe Deutschland.

„Die Verbesserung der Definitionen von -grünen- und -nachhaltigen-
Finanzierungen wird für die Schaffung liquider Märkte von
entscheidender Bedeutung sein. Es ist entscheidend, dass eine
Taxonomie zweckmäßig und global in ihrer Anwendung und Reichweite
ist. Operationalisierungen sollten handhabbar sein“, ergänzt Dr.
Michael Leinwand. „Um nachhaltiges Investment konsequent
voranzutreiben, müssen investierbare Kapitalanlagen geschaffen
werden.“

Die Zurich Gruppe Deutschland sucht gezielt den Dialog mit
relevanten Zielgruppen, um der Frage nachzugehen: Welche politischen
Rahmenbedingungen in Deutschland können den Entwicklungspfad in
Richtung eines nachhaltigen Wirtschafts- und Gesellschaftssystems
sicherstellen? Erst kürzlich sprach Zurich zum Thema „Nachhaltiges
Investment“ in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin
mit Abgeordneten und Branchenexperten.

Nachhaltiges Investment ist nicht nur durch Gewinn, sondern auch
durch soziale und ökologische Ziele motiviert

„Als Versicherer können wir dazu beitragen, diesen
Paradigmenwechsel zu sauberer Energie zu erleichtern, indem wir die
klimabedingten Risiken in unsere Zeichnungs- und Kapitalanlagepolitik
zunehmend berücksichtigen. Zum einen prüfen wir bei der Analyse
einzelner Investitionen und Investmentverwalter nicht nur ihre
finanzielle Performance, sondern auch ihre Leistung im Hinblick auf
Environment, Social und Governance-Faktoren. Diese Überlegungen
fließen in unsere Entscheidungen über den Kauf oder Verkauf von
Vermögenswerten ein – vor allem bei Aktien und
Unternehmensanleihen“, so Leinwand weiter. „Die Idee ist, dass
Investitionen nicht nur durch Profit, sondern auch durch soziale und
ökologische Ziele motiviert sein sollten. Ein Ziel schließt das
andere nicht aus, in Wirklichkeit gehen sie oft Hand in Hand.
Verantwortungsbewusste und nachhaltige Investitionen müssen Teil der
Unternehmens DNA werden – ein Teil seiner Kultur werden.“

Mehr zum Thema“ Nachhaltiges Investment“ und einen umfangreichen
Autorenbeitrag von Dr. Michael Leinwand finden Sie unter:
www.zurich-blog.de/

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