Einzelmodule erleichtern die Keller-Installation

sup.- Ein großer Keller, eine kleine Tür: Das war früher oft ein Problem, wenn in diesem Raum der Heizöltank seinen Platz finden sollte. Wer sein Haus nicht bereits um den Tank herum bauen konnte, der benötigte dann entweder einen Erdtank außerhalb des Gebäudes oder einen standortgefertigten Tank. Diese Variante, bei der der Lagerbehälter für das Öl erst vor Ort zusammengefügt wird, ist auch heute noch eine Option zur bestmöglichen Ausnutzung der Platzverhältnisse. Inzwischen gibt es aber auch Installationslösungen, für die schmale Kellertüren kein Hindernis mehr sind: Die Lagerung der Heizölvorräte in so genannten Batterietanks erleichtert sowohl bei Neubauvorhaben als auch bei Sanierungen die Planung erheblich. Kompakte Einzelmodule, die sich leicht transportieren lassen, werden dabei am Einbauort zu einem Tanksystem zusammengeschlossen. Auf diese Weise kann selbst bei schwieriger Zugänglichkeit der Kellerräume das Gesamtvolumen dem jeweiligen Energiebedarf angepasst werden.

Ein weiterer Vorteil: Die Batterietanks werden meist in einer doppelwandigen Ausführung oder mit einer integrierten Auffangwanne gefertigt. Dadurch ist die Vorschrift einer zweifachen Absicherung gegen Ölunfälle erfüllt und es bedarf keiner zusätzlichen öldichten Auffangwanne in dem Raum. Die Nutzung der so gewonnenen Fläche wird auch nicht mehr durch Ölgerüche im Lagerraum beeinträchtigt, denn die Wandungen der Tanks bilden eine dauerhafte Geruchsbarriere. Frei von Gerüchen eignet sich der Heizungskeller sogar als Hobbyraum.

Das hohe Sicherheitsniveau moderner Tanks sollte allerdings nicht zur Nachlässigkeit beim nach wie vor kritischsten Moment der Heizöllagerung führen: Das Risiko von Ölverlusten besteht vor allem dann, wenn die Befüllung eines Heizöltanks unsachgemäß ausgeführt wird. Um zu gewährleisten, dass die Lieferung vollständig im Tank und nicht im Kellerraum landet, sollten ausschließlich erfahrene Profis mit dieser Aufgabe betraut werden. Ob das Lieferpersonal eines Heizölhändlers über die erforderliche Kompetenz verfügt, lässt sich relativ einfach mit einem Blick auf dessen Lieferfahrzeuge, die Geschäftspapiere oder den Internetauftritt feststellen: Führt der Anbieter dort das RAL-Gütezeichen Energiehandel, signalisiert dies unter anderem eine regelmäßige und strenge Kontrolle der innerbetrieblichen Qualifikationsprogramme. Externe Begutachter überprüfen dabei die Fachkenntnisse der Mitarbeiter, auch zu aktuellen Verordnungen und technischen Regeln. Neben der Einhaltung aller Sicherheitsstandards bei der Tankbefüllung ist auch die Beratungskompetenz des Personals Voraussetzung für die Vergabe des Prädikats. Details zu den Prüfbestimmungen sowie eine Liste aller Energiehändler mit RAL-Gütezeichen lassen sich unter www.guetezeichen-energiehandel.de abrufen.

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Redaktion Andreas Uebbing

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