WFPD-Logo-2020-Color.jpgFrankfurt/Main (ots) – Die Corona-Pandemie hat es vielen Familien schmerzhaft vor Augen geführt: Was passiert eigentlich, wenn durch Jobverlust, Kurzarbeit, längere Krankheit oder sogar dem Ableben des Hauptverdieners die Familie in finanzielle Schwierigkeiten gerät? Wenn beispielsweise auf einmal die Miete nicht mehr bezahlt oder der Kredit fürs Haus oder das Auto nicht mehr bedient werden kann? „Aus unserem Beratungsalltag wissen wir: Nur die wenigsten Verbraucher haben sich auf solche Krisenszenarien wirklich vorbereitet“, berichtet Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). Die Menschen über die Notwendigkeit und die Funktionsweise einer professionellen Finanzplanung aufzuklären, ist Zweck des Weltfinanzplanungstages, der am Mittwoch, den 7. Oktober, im Rahmen der World Investor Week stattfindet. Er wird vom Financial Planning Standards Board Ltd. (FPSB Ltd.) organisiert, dem internationalen Dachverband der CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® (CFP®-Professionals), zu dem auch der FPSB Deutschland gehört. Der Aktionstag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Lebe heute. Plane für morgen“ und betont den Wert einer langfristig angelegten Finanzplanung gerade auch in Krisenzeiten.

Eigentlich gelten die Deutschen – was ihre Finanzen betrifft – als sehr vorsichtig. Das äußerst sich etwa in der Auswahl der Anlageformen, die zu einem Großteil eher traditionell beziehungsweise werterhaltend sind. Lebensversicherungen, Bankeinlagen, Bausparverträge und Immobilien gehören zu den bevorzugten Instrumenten. Sicherheit geht hier klar vor Renditechancen.

Zu dieser Vollkaskomentalität passt eine aktuelle, repräsentative Umfrage im Auftrag der R+V-Versicherung. Demnach ist derzeit in Deutschland die Sorge vor einem Wohlstandsverlust größer als vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Der Umfrage zufolge fürchtet rund die Hälfte der Bundesbürger eine wirtschaftliche Talfahrt durch die Pandemie. Angst vor einer schweren Erkrankung hat dagegen nur rund ein Drittel.

Doch so vorsichtig die Deutschen auch sein mögen, mit dem Thema Absicherung von biometrischen Risiken, also Gefahren wie Berufsunfähigkeit, Invalidität, schwere Erkrankungen, Pflegebedürftigkeit sowie Langlebigkeit oder Tod, haben sich nur die Wenigsten wirklich beschäftigt. Dabei können die Folgen existenzbedrohend sein.

Der Verlust des Arbeitsplatzes etwa durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie kann ein gewaltiges Loch in die Haushaltskasse einer Familie reißen. „Ohne das fest eingeplante Einkommen müssen Lebensunterhalt, der Hauskredit und weiteren Darlehen möglicherweise aus den hoffentlich vorhandenen Rücklagen bestritten werden“, skizziert Prof. Tilmes das Dilemma.

Doch auch eine plötzliche Krankheit oder ein Unfall können dazu führen, dass das bisherige Lebensmodell jäh über den Haufen geworfen wird. „Die rasante Ausbreitung von Covid-19 hat uns allen klar vor Augen geführt, wie unvorhersehbar das Leben ist“, so der FPSB-Vorstand. Immerhin jeder vierte Arbeitnehmer ist hierzulande von Berufsunfähigkeit betroffen. „Und laut Statistik zählen dazu nicht nur ältere, sondern auch junge Berufstätige“, informiert Prof. Tilmes. Weil dann nicht nur das Einkommen wegfällt, sondern unter Umständen auch Pflegekosten entstehen, sollte die Absicherung von biometrischen Risiken bei jedem Arbeitnehmer schon in jungen Jahren oben auf der Prioritätenliste stehen.

Der FPSB Deutschland empfiehlt eine gut durchdachte Absicherung gegen biometrische Risiken. Dazu gehört zum Beispiel eine Todesfall-Risikoabsicherung, eine Berufsunfähigkeits- sowie eine private Unfall- oder Pflegeversicherung. Entscheidend ist jedoch, dass die Versicherungen individuell passen. „Es wäre falsch, die erstbeste Police abzuschließen“, warnt Tilmes, der neben seiner Vorstandstätigkeit auch Academic Director Finance & Wealth Management an der EBS Executive School, Oestrich-Winkel, ist.

Für den Notfall gerüstet sein

Sinnvoll ist es, sich bei diesem komplexen Thema an professionelle und unabhängige Finanzplaner, wie die vom FPSB Deutschland zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® (CFP®-Professionals) zu wenden. Die CFP®-Professionals beraten ihre Kunden ganzheitlich und verhelfen ihnen dazu, den individuell passenden Versicherungsschutz zu finden sowie das Vermögen so aufzustellen, dass man damit man auch Notfälle überstehen kann.

„Soweit es das Thema finanzielle Vorsorge und Absicherung betrifft, sind die Sparer im Vorteil, die einen gut durchdachten und langfristig angelegten Finanzplan haben“, ist Prof Tilmes überzeugt. „Gerade in Krisen wie die der Corona-Pandemie bietet eine gut durchdachte Finanzplanung Sicherheit“, so der FPSB-Vorstand mit Blick auf den Weltfinanzplanungstag, der in diesem Jahr bereits zum vierten Mal stattfinden wird.

Weitere Themen des FPSB Deutschland zur World Investor Week 2020 sind:

– Dienstag, den 6.10.2020: „Raus aus dem Klischee: Warum Frauen sich gerade jetzt mit ihrer Altersvorsorge beschäftigen sollten“
– Mittwoch, den 7.10.2020, dem heutigen Weltfinanzplanungstag: „Corona-Pandemie macht Notwendigkeit einer ausreichenden Pflegevorsorge deutlich“
– Donnerstag, den 8.10.2020: „Sparen oder lieber das Geld verprassen? Warum beim Konsum die ganzheitliche Perspektive aufs Vermögen so wichtig ist“
– Freitag, den 9.10.2020: „Warum Verschwörungstheorien als Leitlinie für die Geldanlage gefährlich sind“. Über den FPSB Deutschland e.V.

Das Financial Planning Standards Board Ltd. – FPSB ist ein globales Netzwerk mit derzeit 26 Mitgliedsländern und rund 190.000 Zertifikatsträgern. Das Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) mit Sitz in Frankfurt/ Main gehört seit 1997 als Vollmitglied dieser Organisation an. Ziel ist es, den weltweiten Berufsstandard für Financial Planning zu verbreiten und das öffentliche Vertrauen in Financial Planner zu fördern.

Aufgabe des FPSB Deutschland ist die Zertifizierung von Finanz- und Nachfolgeplanern nach international einheitlich definierten Regeln zu Ausbildung, unabhängigen Prüfungen, Erfahrungsnachweisen und Ethik. Für die Verbraucher ist die Zertifizierung zum CERTIFIED FINANCIAL PLANNER®-Professional, zum CERTIFIED FOUNDATION AND ESTATE PLANNER-Professional und zum European Financial Advisor EFA® ein wichtiges Gütesiegel. Als Prüf- und Begutachtungsstelle für DIN CERTCO und Austrian Standards Plus hat der Verband zusätzlich 1.400 Personen seiner rund 1.800 Zertifikatsträger nach DIN ISO 22222 (Geprüfter Privater Finanzplaner) zertifiziert.

Der FPSB Deutschland hat den Anspruch, Standards zur Methodik der ganzheitlichen Finanzberatung zu setzen. Die Definitionen und Standards der Methodik sind Grundlage für deren Weiterentwicklung, Ausbildung und Regulierung. Um seine Ziele zu erreichen, arbeitet der FPSB Deutschland eng mit Regulierungs- und Aufsichtsbehörden, Wissenschaft und Forschung, Verbraucherschützern sowie Presse und interessierter Öffentlichkeit zusammen.

Ein wichtiges Anliegen des FPSB ist außerdem die Verbesserung der finanziellen Allgemeinbildung. Zu diesem Zweck hat der FPSB Deutschland einen Verbraucher-Blog lanciert, der neutral, anbieterunabhängig und werbefrei über alle relevanten finanziellen Themen informiert. Unter www.frueher-planen.de (http://www.frueher-planen.de) können sich Verbraucher regelmäßig über die Themen Vermögensaufbau und Altersvorsorge informieren, aufgeteilt in sechs verschiedene Lebensphasen. Zudem finden Anleger dort drei Online-Rechner zur Berechnung der Altersrente und der Basisrente sowie zur Optimierung der Fondsanlage.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. , Tilsiter Straße 1, D-60487 Frankfurt am Main, www.fpsb.de (http://www.fpsb.de).

Pressekontakt:

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Email: presse@fpsb.de
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Quelle:FPSB Deutschland zur World Investor Week 2020/ Jetzt handeln – warum die Absicherung der biometrischen Risiken so wichtig ist


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