Capital_09_20_01.jpgBerlin (ots) – Das Image des Sportartikelherstellers Adidas ist in der Coronakrise besonders stark beschädigt worden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderauswertung im Elite-Panel des Instituts für Demoskopie Allensbach, die im Auftrag des Centrums für Strategie und Höhere Führung erstellt wurde.

Wie das Magazin CAPITAL in seiner neuen Ausgabe berichtet, gab von mehr als 500 befragten hochrangigen Managern und Politikern fast jeder fünfte (18,9 Prozent) an, in der Corona-Krise sei ihnen Adidas negativ aufgefallen. Der Sportartikelhersteller landete in der Umfrage damit noch vor dem Fleischkonzern Tönnies (14,8 Prozent), der als Corona-Hotspot wegen prekärer Arbeitsbedingungen in die Kritik geraten war, und der Lufthansa (7,0), die Kunden monatelang auf die Rückerstattung ihrer Ticketpreise warten ließ.

Für Klaus Schweinsberg, Gründer des Centrums für Strategie und Höhere Führung, zeigen die Ergebnisse, dass die Corona-Krise von Managern neue Fähigkeiten erfordert. In Krisenzeiten müsse „das Top-Management selbst kommunizieren – und zwar ausdauernd und authentisch“, so Schweinsberg zu CAPITAL. Viele Unternehmen könnten verlorene Reputation zwar wieder aufbauen, so Schweinsberg weiter: „Das ist dann aber Chefsache. Bei Adidas oder Volkswagen sehe ich nicht, dass die CEOs den Schuss gehört haben.“

Die vollständigen Ergebnisse der Elite-Pandel Sonderauswertung gibt es in der neuen Ausgabe von CAPITAL, die ab 20. August erhältlich ist.

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Quelle:Sonderauswertung ELITE PANEL 2020: Das Image von Adidas hat in der Corona-Krise am stärksten gelitten


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