Bonn (ots) – Für viele Existenzgründer ist es die entscheidende
Frage: Wie schaffe ich es, in der Startphase finanziell über die
Runden zu kommen? Die gute Nachricht: Es gibt zahlreiche Fördertöpfe.
Die schlechte Nachricht: Kaum ein Gründer kennt die Fördermittel. Das
hat jetzt eine Umfrage von „Existenzgründer & Jungunternehmer“
ergeben. Das Ratgeberportal hat per Online-Umfrage über 1000
Gründerinnen und Gründer anonym befragt. Die Umfrage wurde zwischen
Mai und August 2018 durchgeführt.

78 Prozent der befragten Existenzgründer gaben an, dass
Förderungen ein sehr wichtiges Thema für sie sind. Gleichzeitig gaben
ebenfalls 78 Prozent an, dass Sie noch keinen Überblick dazu haben.
22 Prozent gaben an, dass Sie zumindest „eine grobe Ahnung“ davon
haben.

Gleichzeitig ist das Thema für Gründerinnen und Gründer in
Deutschland extrem wichtig. Jeder zweite gab an, dass er ohne
Förderungen nicht gründen würde (49,4 Prozent). Die andere Hälfte
teilte mit, dass eine Förderung gut wäre, aber nicht entscheidend.

„Die Ergebnisse zeigen, dass die Fördermittelgeber noch viel
Aufklärungsarbeit vor sich haben“, sagt Benjamin O’Daniel von
Existenzgründer & Jungunternehmer. Für ihn ist die Verwirrung der
Gründer nicht verwunderlich. Der Bund und die Bundesländer haben über
200 unterschiedliche Förderungen – ein Fördermittel-Dschungel.
Wichtige Fördertöpfe wie der Gründungszuschuss aus der
Arbeitslosigkeit wurden allerdings zusammengestrichen.

„Viele Gründer erhoffen sich, dass Sie zum Start Geld geschenkt
bekommen, damit sie nicht ins Risiko gehen müssen“, so die Erfahrung
von O’Daniel. „Aber die meisten Förderungen bestehen aus
zinsgünstigen Gründerdarlehen, Zuschüssen und Bürgschaften.“ Man
nimmt also meistens einen Kredit auf – und finanziert damit den
Start.

Gerade deswegen gehe es darum, den Schritt in die
Selbstständigkeit sauber zu planen und typische Fehler zu vermeiden,
wie etwa eine zu optimistische Finanzplanung oder fehlende
Werbemaßnahmen.

Hier helfe zum Beispiel ein BAFA-Zuschussprogramm. Erfahrene
Gründerberater unterstützen Existenzgründer bei der Planung – etwa
beim Businessplan. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man
erfolgreich durchstartet.

Mehr Infos und Grafiken finden sich in der Förderung-Rubrik auf
Existenzgründer & Jungunternehmer.

Pressekontakt:
Existenzgründer & Jungunternehmer
Benjamin O’Daniel & Fabian Jaeckert
Konrad-Zuse-Straße 3
54552 Nerdlen
https://www.existenzgruender-jungunternehmer.de
info@existenzgruender-jungunternehmer.de
Tel.: 02208 / 92 15 438 oder 06592 / 9587155

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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/131748/4039843